Bildungsertrage in der Erwerbsgesellschaft. Analysen zur by Jürgen Schiener

By Jürgen Schiener

Wissen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Folgen für das Verhältnis von Bildung und Beschäftigung sind allerdings erst ansatzweise geklärt. Deshalb werden in diesem Buch ausgewählte Bezüge zwischen Bildung, Weiterbildung und beruflichen Karrieren anhand des sozio-ökonomischen Panels nachgezeichnet. Im Einzelnen geht es um den Wert von Bildungsabschlüssen bei der Statuszuweisung, die Entwicklung der Karrieremobilität, um Ungleichheiten in der Weiterbildungsbeteiligung und um den Nutzen beruflicher Weiterbildung für den sozialen Aufstieg. Die Ergebnisse werfen ein kritisches Licht auf den vielbeschworenen Anspruch des "lebenslangen Lernens".

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Das entspricht einer durchschnittlichen Anzahl von 3109 Fällen pro Erhebungswelle und 44 Fällen pro Zelle. 50 2 Die Entwicklung der beruflichen Bildungsrenditen Die CASMIN-Bildungsklassifikation Die Skala der Bildungsabschlüsse wird im vorliegenden Kapitel über die CASMIN-Bildungsklassifikation operationalisiert. Im Forschungsprojekt »Comparative Analysis of Social Mobility in Industrial Nations« (vgl. Erikson und Goldthorpe 1992) wurde sie als historisch und international weitgehend vergleichbares Schema zur Unterscheidung und Einordnung verschiedener Bildungsabschlüsse auf der nationalen Ebene entwickelt (vgl.

Relative berufliche Bildungsrenditen blenden dagegen Struktureffekte aus und konzentrieren sich auf die Assoziation von Bildungsabschlüssen und Berufspositionen. Im Vergleich zu den absoluten Bildungsrenditen sind sie besser geeignet, Veränderungen in den Allokationsmechanismen von Bildungsabschlüssen und Berufspositionen zu untersuchen, die sich unterhalb der „phänotypischen“ Ebene abspielen. Durch die Analyse von relativen Bildungsrenditen lässt sich stattdessen in Bezug auf die „genotypische“ Ebene die Frage beantworten, wie sich die beruflichen Bildungsrenditen entwickelt hätten, wenn keine Veränderungen in der Bildungs- und Berufsstruktur aufgetreten wären.

Log-lineare und logmultiplikative Modelle werden nur für Männer geschätzt und ihre Interpretation steht nicht im Zentrum der Analyse. Das ist bedauerlich, weil sie im Gegensatz zu den Logitmodellen auch unter Einschluss der Arbeiterpositionen bestimmt werden. Außerdem zeigt sich hier, dass die spezifische Formulierung der verwendeten Logitmodelle den Daten nicht optimal entspricht, auch wenn sie ihre Vorteile in einer vergleichsweise einfachen Interpretation haben mögen. ] deutlich niedriger als die Erklärungsleistung des ‚Row‘-Modells“ (1996: 268).

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